IST GELD EIGENTLICH BÖSE?

Oder warum ist dieses Thema immer so unbeliebt? Du kennst sicher den Spruch „Geld macht nicht glücklich” oder „Geld stinkt”? Wenn Menschen gefragt werden, ob sie glücklich sind, dann antworten viele, dass ihnen der Reichtum fehlt. Komischerweise wird Reichtum oft mit Besitz von Geld gleichgesetzt. Aber eigentlich ist das doch ein Irrtum?

Denn sachlich gesehen sind diese Sprüche vollkommen unsinnig. Geld ist nichts anderes als ein Wechselmittel und Geld selbst verändert auch einen Menschen nicht. Es gibt zudem Reichtümer, die wichtiger sind, nichts mit dem Besitz von Geld zu tun haben und die man sich für kein Geld der Welt erkaufen kann. Denke daher auch immer an den Reichtum außerhalb des Geldkreislaufs: Deine Gesundheit, Deine Familie, Deine Kinder, Deine Freunde.

Geld – die schönste Nebensache der Welt!

Kaum etwas ist für die Menschen so wichtig und gleichzeitig so negativ behaftet wie Geld. Und doch wissen die meisten nahezu nichts über das heißgeliebte Zahlungsmittel. Untersuchungen, wie zum Beispiel von der Schufa (Schutzgemeinschaft Für Allgemeine Kreditsicherung) zeigen immer wieder, dass in Deutschland eine Vielzahl von Privathaushalten überschuldet sind. Von einem Leben im Wohlstand kann für diese Menschen nicht die Rede sein. Es gilt für diese sprichwörtlich, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat über ist.

Wenn man sich ständig über finanzielle Probleme Sorgen machen muss, bekommt Geld eine zu wichtige Rolle im Leben. Erst wenn man ausreichend davon hat, dass man ohne weiteres sein eigenes Leben finanziert, wird es zur Nebensache.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Du dafür sorgst, beziehungsweise dahingehend arbeitest, ein solides Einkommen aufzubauen und Dir eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit schaffst. Denn erst dann hast Du Ressourcen frei, um Dich mehr auf die vielen schönen Dinge des Lebens zu konzentrieren und es auch wirklich zu genießen.

Denke positiv über Geld! – Lerne, Dein Geld zu lieben!

Geldreichtum bedeutet doch nichts anderes, als sich seine persönlichen Bedürfnisse erfüllen zu können. „Bin ich erst mal reich, dann bin ich glücklich!“, kann hingegen eine Aussage sein, die eher unglücklich macht und blockiert. Das Gute ist aber, dass der Umgang mit Geld den Charakter eines Menschen stärken kann. Bekommst Du schlechte Laune, wenn Du über Geld nachdenkst? Bist Du sehr darum besorgt oder hast Du sogar Magenschmerzen, wenn Du daran denkst? Deine finanziellen Probleme werden jedoch erst dann verschwinden, wenn Du lernst, Geld nicht mehr als etwas Böses oder Schlechtes anzusehen. Geld ist weder von Grund auf positiv noch negativ. Es verhält sich genauso, wie Du es aufwertest!

Und erst wenn Du positiv über Geld denkst, wirst Du Geld auch anziehen. Ob Du wohlhabend wirst oder nicht, wird somit zuerst in Deinem Kopf entschieden.

Erschaffe Dir positive Bilder!

Du möchtest nun Deine negative Einstellung zum Geld ändern? Dann solltest Du wissen, dass Wohlstand durchaus etwas sehr angenehmes und erstrebenswertes ist. Wechsel nun hier Deinen Sprachgebrauch und spreche doch von finanzieller Unabhängigkeit. Im deutschen Sprachgebrauch ist der Begriff „Geld verdienen“ eher negativ belegt, da es die Frage aufwirft: „Verdiene ich tatsächlich das Geld, das ich bekomme?“ im Sinne von „Bin ich es wert, dieses Geld zu bekommen?“ Tatsächlich verdient man Geld jedoch gar nicht, man macht es. In vielen anderen Ländern werden wesentlich positivere Worte verwendet: So sehen es auch die Amerikaner, bei denen man „to make money“ sagt. In England spricht man von „to earn money“ – also „Geld ernten“. In Frankreich gewinnt man Geld: „garner de lárgent“.

Daher solltest Du künftig nicht mehr vom „Geld verdienen“ sprechen, sondern vom machen, ernten, gewinnen. Erschaffe Dir positive Bilder damit.

Positive Glaubenssätze

Lass Dich von Aussagen wie „Der macht das nur wegen des Geldes!“ nicht bremsen. Konzentriere Dich auf die Wirklichkeit und Deine persönlichen Ziele. Das ist das Einzige, was zählt.

Möglicherweise ist Deine negative Einstellung zum Geld auch noch viel tiefer verwurzelt. Vielleicht glaubst Du an Worte wie „Geld stinkt!“, „Geld verdirbt den Charakter!“ oder „Geld ist die Wurzel allen Übels!“. Wenn Du diesen Überzeugungen nachgehst, wirst Du Geld innerlich ablehnen und Dich davon innerlich unbewusst distanzieren. Denn wer geht schon zu jemandem, von dem er weiß, dass er abgelehnt wird.

Schau in Dich hinein, suche nach negativen Glaubenssätzen bezüglich Geld und Reichtum und wandle diese in positive Glaubenssätze um: „Ich liebe Geld!“; „Geld schafft Gutes!“; „Ich ziehe Geld an wie ein Magnet!“ oder „Geld macht glücklich!“.

Notiere Dir Deine positiven Glaubenssätze. Lies Dir diese regelmäßig durch, denk an diese Worte und spüre sie nach. Vor allem das „Spüren“ ist der wichtigste Aspekt. Denn erst wenn Du Deine positiven Glaubenssätze verinnerlicht hast und tatsächlich an sie glaubst und in Deinem Inneren fühlst, wirst Du Deine neue positive Einstellung zu Geld und Reichtum auch ausstrahlen. Somit ziehst Du das Geld auch an.

Hier noch einige Tipps

Es gilt, je weniger Du kaufst oder erwirbst, desto mehr Geld wirst Du haben. Du solltest nur dann Dinge kaufen, wenn Du das nötige Geld dafür hast. Sprich mit Deiner Bank. Wer sein Konto nicht überziehen darf, der tut es auch nicht. Leg Dir ein gesundes Polster zu, an das Du jederzeit rankommen kannst. Unterschreite diese von Dir festgesetzte Summe nicht. Spare Deine Münzen in der klassischen Spardose – kaum zu glauben, was da so nebenbei zusammen kommt. Versuche nach Möglichkeit immer bar zu zahlen. Vermeide so gut es geht den Einsatz von Kreditkarten und weiteren Krediten, die für Deinen Konsum bereitgestellt werden sollen. Ein Sofa auf Schuldenbasis ist nicht unbedingt gemütlich – denn es gehört Dir am Anfang nicht.

Bau Dir einen „Ehrgeiz“ auf, soviel wie möglich zu sparen: Kaufe preiswert ein, lass Dein Auto mal stehen, lass Dir diverse Dinge einfallen, wo und wie Du sonst noch Geld einsparen kannst. Werde ein wenig „geizig“. Und sobald Du Dir damit ein kleines Polster angeschafft hast, bleibst Du trotzdem kritisch gegenüber Deinen Anschaffungen. Bleib stets am Ball! Versuche weiter sparsam zu leben, denn Du wirst nicht reich durch das Geld, das Du bekommst, sondern nur von dem, was Du einbehalten kannst.

Das eigene Geld wird Dich unabhängig und frei machen denn – mal ganz ehrlich – das ist doch der wesentliche Zweck des Geldes: Geld ist nichts anderes als Entscheidungsfreiheit!

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Autor: Hendrik Pleil

Bildquellen: Pixabay / Pexels

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