TAUSCHE ZEIT GEGEN GELD

Bist du im richtigen Job?

Zeit gegen Geld zu tauschen ist ein schlechter Deal. Der deutsche Arbeitnehmer verbringt den Großteil seines Lebens mit seiner Arbeit. Nun könnte man denken, dass etwas, was einen so gewaltigen Teil unseres Lebens ausmacht, einen auch glücklich machen sollte. Weit gefehlt! Diese Annahme hat nur herzlich wenig mit der Realität zu tun. Menschen, die ihre Arbeit mit Leidenschaft und Freude ausüben, gehören leider zur Minderheit, die zudem leider kleiner und kleiner wird.

Nach der ersten Euphorie kommt der Frust

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt durchläuft in Deutschland  zwar in vielen Bereichen eine durchaus positive Entwicklung. Es werden in vielen Branchen mehr Stellen ausgeschrieben, wodurch die Aussichten für Bewerber steigen, eine passende Arbeitsstelle zu finden. Doch der Schein trügt, was die dauerhafte Zufriedenheitssituation auf dem Arbeitsplatz angeht.

Denn nach einer Umfrage der bekannten Jobagentur Manpower stellte sich heraus, einmal im Unternehmen angekommen, hält die anfängliche Euphorie nicht sehr lange an. Die Freude ist schnell verflogen. Das wiederum bringt Frust und Demotivation mit sich, das letztendlich zu einer stetigen Unzufriedenheit im Job ausartet.

Fazit hier: Ganze 44 Prozent der Arbeitnehmer gaben in der Umfrage an, dass Sie sich vorstellen könnten, innerhalb der nächsten 12 Monate ihren Job zu wechseln – weil sie unzufrieden sind.

Tauschbörse Arbeit

Die Zahl der Menschen, die ihre Arbeit nur als Tauschbörse sehen, in der sie Zeit geben und Geld bekommen, wird stetig größer. Diese Menschen sitzen häufig ihre Arbeitszeit ab und investieren ein Minimum an Energie in ihre Tätigkeit. Ihre Arbeit wird zum ewigen Wartezimmer, in dem das Leben still steht, bis der Arbeitstag endlich wieder zu Ende ist.

Klar, dass dieses Verhalten langfristig nur Verlierer mit sich bringt. Der Kunde bekommt es zuallererst zu spüren. Er fühlt sich mit seinen Wünschen und Ansprüchen allein gelassen und ist wahrscheinlich genervt von der Inkompetenz und Trägheit des Dienstleisters. Das schadet dem Unternehmen. Und die Psyche des Arbeitnehmers wird nicht verschont. Die Wissenschaft vermutet sogar einen starken Zusammenhang zwischen dem Sinken der Zufriedenheit am Arbeitsplatz und dem dramatischen Anstieg an Menschen, die am Burn-Out-Syndrom leiden.

Mit Leidenschaft arbeiten

Menschen, die ihre Arbeit so gewählt haben, dass sie zu ihnen passt und dieser Tätigkeit auch mit Begeisterung und Liebe nachgehen, scheinen viel resistenter gegen das „Virus“ Burn-Out zu sein. Arbeiten mit Leidenschaft scheint der wirksamste Impfstoff gegen Erschöpfung zu sein – und steigert zudem die Effizienz um ein Vielfaches.

Die Arbeitszufriedenheit ist ein sehr wichtiger Teil des gesamten Lebenszyklus eines Mitarbeiters ist und der Hauptantrieb dafür, dem Unternehmen oder der Organisation gegenüber loyal und angestellt zu bleiben.

Kurzer Selbstcheck

Kannst Du Dich selbst mit diesen Erkenntnissen identifizieren? Zu welcher dieser beiden Gruppen gehörst Du? Überlege, wie oft Du an einem normalen Arbeitstag auf die Uhr schaust und Dir innerlich wünschst, die Zeit möge schneller vergehen. Sicherlich hat auch der motivierteste Arbeitnehmer ab und an einen schlechten Tag. Wenn aber diese schlechten Tage zur Gewohnheit werden, ist es an der Zeit, die Notbremse zu ziehen und sich beruflich nach neuen Perspektiven umzuschauen. Unter diesen Umständen ist es sogar fairer, einem anderem die Chance zu geben, sich an Deinem derzeitigen Arbeitsplatz zu verwirklichen. Nutze die Zeit, Dich nach neuen beruflichen Perspektiven umzuschauen.

Der Weg zum Traumjob – mach dich auf die Suche

Doch wie findet man die Tätigkeit, die zu einem passt und die einen beflügelt – sozusagen in den Flow versetzt? Der Weg zum Traumjob ist nicht leicht – besonders, wenn man zuvor jahrelang auf beruflichen Irrwegen gewandelt ist – aber er lohnt sich. Der Schlüssel zur Zufriedenheit ist:

Halte Ausschau nach einer Aufgabe, die Dich so sehr ausfüllt, dass Du sie auch ohne Geld tun würdest und bei der Zeit „wie im Flug vergeht“ – also keine Rolle spielt.

Ein ganz wichtiger Tipp: Mach Dir eine Liste oder einen Plan, was Du genau von Deinem „neuen“ Arbeitsplatz erwartest. Dabei solltest Du Dich natürlich an realisierbaren Zielen und Wünschen orientieren und auch, ob Du ggf. die Voraussetzungen dafür erfüllst. 

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Weitere Quelle:

https://karrierebibel.de/jobzufriedenheit/

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Autor: Hendrik Pleil

Bildquellen: Pixabay / Pexels

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